Beförderungen:

Um die im Landesgleichstellungsgesetz (LGG) angestrebten Ziele - (§ 1 LGG) Gleichstellung von Frauen und Männern, Abbau von bestehenden Benachteiligungen und Vereinbarkeit von Beruf und Familie - zu erreichen, soll

  • Gleichstellung obligatorischer Bestandteil der Beurteilung für Funktionsstellen sein und Erfahrungen aus der Betreuung von Kindern und Pflegebedürftigen einbezogen werden (§ 10 LGG)
  • in Fortbildungen für Entscheidungsträger/-innen sollen gezielte Maßnahmen zur Personalbedarfsplanung und -gewinnung für Funktionen im Schulleitungsbereich unter besonderer Berücksichtigung des Frauenanteils / Potenzialanalyse entwickelt werden. Die Erfahrungen zeigen, dass sich nicht genügend Frauen auf diese Funktionsstellen bewerben.

 

Beförderung mit Teilzeit:

Beförderungen für Vorgesetzten- und Leitungsaufgaben werden in der Regel mit einem Hinweis auf Teilzeitmöglichkeit ausgeschrieben (§ 13 LGG). Da an Gesamtschulen 79,3 % und an Gemeinschaftsschulen 90,9 % der Teilzeitbeschäftigten Frauen sind, ist das sicher eine Möglichkeit, um die Ziele des LGG zu erreichen. An einigen Schulen haben durchaus Teilzeit-Lehrkräfte Schulleiterfunktionsstellen inne: Abteilungsleiter, didaktische Leiter und auch Stellvertreter.

Die Schulleitungen werden von der Dienststelle darauf hingewiesen, dass Teilzeit-Lehrkräfte genauso für Beförderungen geeignet sind wie Vollzeit-Lehrkräfte. Teilzeitbeschäftigung darf sich nicht negativ auf die dienstliche Beurteilung auswirken.

Wir bitten euch uns zu informieren, wenn schon frühzeitig schulische Widerstände gegen den Umfang eurer Teilzeitbeschäftigung erkennbar sind, damit wir euch unterstützen und beraten können.

   
© Personalrat Gesamtschule Gemeinschaftschule Sekundarschule und PRIMUSschule bei der Bezirksregierung Düsseldorf